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Die Khwe (in Köhlers Orthographie “Kxoé”) gehören zu den im südlichen Afrika “San” oder “Bushmen” genannten, als indigen angesehenen und mit der Subsistenzweise des Jagens und Sammelns assoziierten Bevölkerungsgruppen. Sie sprechen eine Sprache aus der Khoe-Sprachfamilie innerhalb des Khoisan-Sprachbereiches. Ihre Vorfahren bewohnten das Gebiet zwischen den Flüssen Kwito, Sambezi, Linyanti und Okavango im Südosten Angolas, Südwesten Sambias und Nordwesten Botswanas sowie den Bwabwata Nationalpark und die östliche Region Sambezi in Namibia. Professor Dr. Oswin R. A. Köhler (1911-1996) war einer der bedeutendsten Vertreter der zweiten Generation deutsch-sprachiger Afrikanisten. Er gründete das Institut für Afrikanistik an der Universität zu Köln und war bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1977 dessen Direktor. Sein wissen-schaftlicher Nachlass bildet das Kernstück des Oswin-Köhler-Archivs, das im April 2000 als Plattform für eine zentrale afrikanistische Forschungs- und Dokumentationsstelle am Institut für Afrikanistik der Goethe-Universität Frankfurt eingerichtet wurde.

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Länder:

Botswana, Namibia, Sambia

Web:

http://oka.uni-frankfurt.de/

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