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Wie gelingt es, jungen Nachwuchswissenschaftlern aus Afrika bei ihrer Karriere zu helfen, ohne dass diese ihrem Heimatland den Rücken kehren und Angebote in den USA oder Europa annehmen? Wie kann man die Besten fördern ohne zugleich dem „brain drain“ Vorschub zu leisten? Diese Frage steht im Kern des Engagements der Volkswagen Stiftung, die seit 2012 ein Programm in den Sozialwissenschaften finanziert, dass vom ZIAF koordiniert und verwaltet wird. Die Stiftung will hierbei nicht nur etwas für junge Akademiker in Afrika sondern darüber hinaus auch für die afrikanischen Institutionen tun, an denen diese arbeiten. Dies soll einerseits über ein dreijähriges Fellowship erreicht werden, das je nach Erfahrungsgrad des Kandidaten zwischen 100.000 und 190.000 Euro beträgt. Mit diesem Geld kann der Fellow eine eigene Arbeitsgruppe an seinem Institut aufbauen, ausgiebige Forschungen betreiben und die Resultate auf internationalen Konferenzen vorstellen und diskutieren. Dies aber nur unter der Bedingung, dass der Fellow an einer afrikanischen Universität arbeitet.

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Länder:

Afrika generell

Web:

http://www.uni-frankfurt.de/47345112/Fellowship-Programm
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