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In einem gemeinsamen Promotionskolleg der Goethe-Universität Frankfurt und der TU Darmstadt forschen acht Promovierende an der Schnittstelle von Gesellschaft und Technologie zum infrastrukturellen Wandel von Nairobi und Dar es Salaam. Während in den Städten des globalen Nordens Infrastrukturen ihren Dienst verlässlich im Hintergrund verrichten, prägen mangelhafte Versorgungsnetze den Alltag der rasch wachsenden Städte des globalen Südens. Mit ihren Dissertationen bearbeiten die aus Kenia, Tansania, Uganda, Indien und Deutschland stammenden Städte- und RaumplanerInnen, ArchitektInnen, GeographInnen und HistorikerInnen die jeweiligen Energieversorgungs-, Wasser- und Abwassersysteme sowie Kommunikations- und Transportnetzwerke. Im Vordergrund der Arbeiten steht die soziale Einbettung und politische Dimension von Infrastrukturen.

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Länder:

Kenia, Tansania

Web:

http://www.urbangrad.tu-darmstadt.de/afrika  
Gruppenbild mit Wissenschaftlern und Promovierenden des Promotionskollegs „Strukturwandel und nachhaltige Versorgung afrikanischer Städte“, das seit Oktober 2014 von der Goethe-Universität und der TU-Einrichtung URBANgrad gefördert wird. Beteiligt sind die Fachgebiete Raum- und Infrastrukturplanung, Technikgeschichte, Entwerfen und Stadtentwicklung sowie das Frankfurter Zentrum für Interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF). Sprecher ist Prof. Dr.-Ing. Jochen Monstadt (r.) des Fachgebiets für Raum- und Infrastrukturplanung (Institut WAR/Fachbereich Architektur).
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